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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Otto will´s wissen - Wissenschaft im Rathaus

Programmbereich Mensch und Gesellschaft

Programmbereichsleiter:

Ralf Liebe
Telefon: 0391 535477-0
Fax: 0391 535477-29
E-Mail: ralf.liebe@vhs.magdeburg.de

Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Otto will´s wissen - Wissenschaft im Rathaus

Otto will´s wissen - Wissenschaft im Rathaus



Gemeinsam mit den Magdeburger Forschungseinrichtungen laden Volkshochschule (VHS) und das Team Wissenschaft der Landeshauptstadt daher zukünftig einmal monatlich zu anschaulichen und interessanten Vorträgen in das Magdeburger Rathaus ein. Dabei sollen aktuelle Forschungsthemen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet werden, die sowohl die ganze Bandbreite als auch die Schwerpunkte des Wissenschaftsstandorts Magdeburg verdeutlichen.

Die Veranstaltungen finden jeweils am letzten Montag des Monats um 19.00 Uhr im Alten Rathaus statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur Planung der Platzkapazitäten wird um telefonische Voranmeldung in der VHS, Tel. 0391 535477-0 gebeten.

Dr. Anne Mass vom Deutschen Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)
Im Alter nimmt bei den meisten Menschen die geistige Leistungsfähigkeit ab. Dabei kann ein rapider Abfall des Erinnerungsvermögens auch ein frühes Anzeichen der Alzheimer Krankheit sein, bei der sich Proteine im Gehirn ablagern und zum Absterben von Nervenzellen führen. Während eine leichte Abnahme des Erinnerungsvermögens im Alter normal ist, gibt es auch Menschen, die noch in hohem Alter jenseits der 80 geistig fit sind und in Gedächtnistests Werte wie der durchschnittliche 50-Jährige erreichen. Diese werden von Forschern auch als „Super-Ager“ bezeichnet. Was macht Super-Ager aus? Wie unterscheiden sich die Gehirne von Super-Agern und welche Faktoren könnten zu ihrer Resilienz gegen den altersbedingten kognitiven Verfall führen?
Dieser Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Super-Aging. Dabei wird erklärt, mit welchen bildgebenden Methoden wir die Gehirne von Super-Agern erforschen und welche Besonderheiten diese aufweisen.

Anmeldung möglich Auswirkungen von Niedrigwasser auf die Wasserqualität der Elbe (G1251)

Mo. 26.10.2020 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: PD Dr. Norbert Kamjunke

PD Dr. Norbert Kamjunke, Helmholtz Zentrum für Umweltforschung
Die heißen und trockenen Sommer der Jahre 2018 und 2019 haben in der Elbe zu historisch niedrigen Pegelständen und zu langanhaltenden Perioden von Niedrigwasser geführt. In dem Vortrag wird der Frage nachgegangen, ob und inwieweit dies Auswirkungen auf die Gewässergüte in der Elbe hatte. Um mögliche Auswirkungen festzustellen, haben die Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Zum einen haben sie mit dem Forschungsschiff Albis sogenannte Fließzeitkonforme Längsbeprobungen der Elbe durchgeführt, bei denen eine „Wasserpaket“ von der tschechischen Grenze bis kurz vor Hamburg in seiner Entwicklung untersucht worden ist. Zum anderen beteiligt sich das UFZ am Sondermessprogramm Niedrigwasser der Flussgebietsgemeinschaft Elbe und führte auch kontinuierliche Sondenmessungen durch. Im Vortrag werden Ergebnisse dieser Untersuchungen vorgestellt und diskutiert.

Anmeldung möglich Forschen im Verbund: Wie geht das und was bringt es? (G1252)

Mo. 30.11.2020 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Christian Apfelbacher

Prof. Christian Apfelbacher, Universitätsmedizin Magdeburg
Der Forschungsverbund Autonomie im Alter ist im Januar 2016 mit den ersten Projekten gestartet. Das gemeinsame Ziel aller Projekte ist, die Selbstständigkeit älterer Menschen in der Häuslichkeit zu stärken. Er ist damit Teil der Landesstrategie Sachsen-Anhalts, Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen. Gleichzeitig soll er zur Profilentwicklung der Forschungslandschaft des Landes beitragen, Forschungseinrichtungen untereinander und mit Wirtschaftsunternehmen vernetzen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Wissenschaftler*innen und Institutionen aus ganz Sachsen-Anhalt sind beteiligt. Prof. Apfelbacher ist der Verbundkoordinator und wird beispielhaft einige der insgesamt 50 Projekte vorstellen. Der Forschungsverbund wird zu 85% von der Europäischen Union aus dem regionalen Entwicklungsprogramm EFRE/ESF und zu 15% vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung gefördert.