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Rund um Magdeburg
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Programmbereichsleiterin:

Katja Klaußner:
Telefon: 0391 535477-17
Fax: 0391 535477-29
E-Mail: katja.klaussner@vhs.magdeburg.de

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Vorträge

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Kurs beendet Erzählcafé Altstadt: Das Jahr 1970 in der Altstadt (G64000)

Do. 27.08.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Nadja Gröschner

Nadja Gröschner blickt 50 Jahre zurück. Was ist in diesem Jahr passiert in Magdeburg, welche Ereignisse und Neubauten haben dieses Jahr geprägt?

Kurs beendet Erzählcafé Altstadt: Kuriose Fundstücke aus dem alten Magdeburg (G64000A)

Do. 24.09.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozent: Siegfried K. Lorenz

Alte Erzählungen, Kuriosa sowie beinahe vergessene Sagen und Geschichten aus dem alten Magdeburg hat Siegfried K. Lorenz bei seinen Recherchen zu verschiedenen Magdeburger Themen entdeckt und zusammengetragen. An diesem Nachmittag päsentiert er eine Auswahl an " amüsanten Randnotizen".

Kurs beendet Erzählcafé Altstadt: Der Dom und seine Musik (G64000B)

Do. 29.10.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozent: Barry Jordan

Musik in Magdeburgs größter Kirche seit gut 800 Jahren - wie ist es gewesen, wie ist es gewachsen und was sind die heutigen Herausforderungen? Kommen Sie ins Gespräch mit Barry Jordan, seit einem Vierteljahrhundert Musikchef des Domes.

Kurs fällt aus Erzählcafé Altstadt: Sagenhafte Begebenheiten um den Magdeburger Dom (G64000C)

Do. 26.11.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Regina Krenzke

Um das ehrwürdige Gotteshaus ranken sich Mythen, in denen Kaiser Otto der Große nebst Gemahlinnen, die Schutzpatrone, Erzbischöfe, Mönche, ja selbst der Teufel zu Wort kommen. Es wird u. a. davon berichtet, wie es einer scheintoten Frau erging, was es mit dem kunstvollen Gitter auf sich hat, was die Wundertätige Madonna bewirkte und weshalb nur den Nordturm eine Kreuzblume ziert. Freuen Sie sich auf einen kurzweiligen Nachmittag mit Regina Krenzke.

Kurs beendet Die Grablegen der Königin Editha (G64006)

Sa. 19.09.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Ulrike Theisen

Die erste Gattin Kaiser Ottos des Großen, war durch ihr figürlich ausgearbeitetes Hochgrab, als schlafende Schöne, im Magdeburger Dom stets zugegen, doch galten ihre sterblichen Überreste als verschollen.
Die Grabung unter Rainer Kuhn im Domchor 2008 führte zur spektakulären Wiederauffindung der Gebeine der Editha sowie zur Aufdeckung ihres ersten Sarkophages aus dem 10. Jahrhundert unterhalb des Hochgrabes.
Der Vortrag beleuchtet das Aussehen und die Lokalisierung der verschiedenen Grablegen der Königin, die naturwissenschaftliche Aufarbeitung der Befunde und die bis heute nicht abgeschlossene Restaurierung der Grabfunde.

Kurs beendet Der heilige Mauritius - Ein Ritter gewinnt an Gestalt (G64007)

Sa. 07.11.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Ulrike Theisen

Wer ist er, dieser Schutzpatron von Dom und Erzbistum, woher kommt er und wie gelangte er nach Magdeburg? Mehrfach ist der heilige Mauritius im Dom dargestellt, doch besonders die Skulptur des sogenannten Naumburger Meisters aus dem 13. Jahrhundert ist seit langem Gegenstand der Forschung. Denn sowohl die Farbfassung als auch die realistische Darstellung sind für seine Entstehungszeit außergewöhnlich. Da das Original nur als Torso und mit späteren Übermalungen erhalten ist, haben wir zusammen mit dem Team der Steinrestauratoren um Thomas Groll das Experiment gewagt, ausgehend von einem 3-D-Druck des Originals, die gesamte Figur und die ursprüngliche Farbfassung zu rekonstruieren.

Kurs fällt aus Die erzbischöflichen Gräber im Magdeburger Dom (G64008)

Sa. 05.12.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Ulrike Theisen

Bei einem Rundgang durch den Magdeburger Dom stößt der Besucher auf die exklusive Grabkapelle von Erzbischof Ernst von Sachsen und prachtvolle Grabplatten mit figürlichen Darstellungen der Erzbischöfe Wichmann von Seeburg, Franz von Wettin und Otto von Hessen. Zwei dieser bischöflichen Gräber konnten durch die Domgrabungen von 2007 bis 2009 lokalisiert werden. Nach jahrelanger Restaurierung werden die Grabbeigaben von Wichmann von Seeburg und Otto von Hessen nun im Dommuseum Ottonianum präsentiert. Der Vortrag befasst zum einen mit den Beigaben und ihrer zum Teil außergewöhnlichen Qualität und zum anderen mit dem Zustand der Gräber bei Auffindung und dem Verhältnis zwischen dem Grabbefund und der figürlichen Darstellung auf den Grabplatten.

Am 28. April 1919 nahm in Magdeburg das erste Bildungsinstitut für Erwachsene mit dem Namen Magdeburger Volkshochschule unter großer öffentlicher Anteilnahme, mit Debatten in der Presse, von viel Prominenz gefördert und engagierten Männern und Frauen der Stadt vorangetrieben, seine Arbeit auf. Von Beginn an lernten und lehrten Frauen und Männer gleichberechtigt und gemeinsam in den Einrichtungen der Erwachsenenbildung. Volkshochschulen boten Frauen vielfältige Möglichkeiten, sich einerseits beruflich zu entwickeln und andererseits ihr Wissen weiter zu geben. Mit der Aufhebung des Dreiklassenwahlrechts konnten Frauen ab 1919 wählen gehen und sich selbst für ein politisches Amt wählen lassen. Sie nahmen Verantwortung in Bildungs- und Sozialpolitik wahr. Die Kulturwissenschaftlerin Heike Heinrich zeigt die Anfänge und die herausgehobenen Leistungen von Frauen im Bereich der Erwachsenenbildung unter gewachsenen politischen Chancen auf und stellt Magdeburgerinnen vor, die in besonderer Weise die Entwicklung an Volkshochschulen ausgestaltet haben. Exkurse zu den Frauen an Volkshochschulen anderer Städte, am Bauhaus und in der Politik der 1920-er Jahre vervollständigen das Bild dieser Aufbruchszeit.

Kurs beendet Magdeburg - Metropole des Neuen Bauens Vortrag mit Führung (G64012)

Mi. 23.09.2020 16:00 - 17:30 Uhr
Dozentin: Marianne Kirchner

In den frühen 1920-er Jahren formierte sich in Deutschland die "Architektur des Neuen Bauens" als neue Architekturbewegung.
Unter dem Aspekt von Zweckmäßigkeit, Einsatz neuer Materialien und Gestaltungskriterien, sowie zunehmender Sozialverantwortung entstanden damals in Magdeburg neben einer Vielzahl städtischer Funktions- und Kleinbauten auch viele Wohnquartiere, die ein gesundes Wohnen mit Licht, Natur und Sonne ermöglichten und damit eine Alternative zu Mietskasernen mit engen Hinterhöfen boten.
Magdeburg wurde zur Metropole der Moderne, die sich neben Städten wie Dessau, Berlin und Hamburg gut behaupten konnte.
Der Vortrag der Stadtführerin Marianne Kirchner setzt sich mit den Kriterien dieser Architekturepoche auseinander und findet in der historischen Musterwohnung der WOBAU in der Beims-Siedlung statt. Im Anschluss erleben Sie die Architektur des Neuen Bauens bei einem Rundgang durch die Beimssiedlung.
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da die Platzkapazität begrenzt ist.

Kurs beendet Der Altstädter Breite Weg - eine Spurensuche (G64013)

Do. 05.11.2020 18:00 - 19:30 Uhr
Dozent: Siegfried K. Lorenz

Oft ist zu hören: Der Breite Weg war bis 1945 so schön! Doch der zweite Weltkrieg hat die Straße unwiederbringlich zerstört. Schon lange vorher aber, etwa ab 1860, sind viele Bauten der Magdeburger Hauptstraße um- oder neugebaut worden und viele Kleinode vergangener Baukunst damit verschwunden. Die sogenannte Moderne forderte schon früh ihren Tribut.
Doch einiges hat bis heute überlebt, versteckt und kaum bemerkt - oft nur kleine Steine, vermeintlich unscheinbar, dann aber wieder ganze Bauteile, erhaben und schön. Wo sind sie geblieben und noch heute zu bestaunen oder wo kann man sie zumindest ansehen?
Wir gehen mit Siegfried K. Lorenz auf Spurensuche, er hat interessante Artefakte zum Breiten Weg ausfindig machen können. Nicht nur in Magdeburg!



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