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Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Otto will´s wissen - Wissenschaft im Rathaus

Programmbereich Mensch und Gesellschaft

Programmbereichsleiter:

Ralf Liebe
Tel.: 0391 535477-0
E-Mail: ralf.liebe@vhs.magdeburg.de

Programm / Programm / Mensch und Gesellschaft / Otto will´s wissen - Wissenschaft im Rathaus

Otto will´s wissen - Wissenschaft im Rathaus



Gemeinsam mit den Magdeburger Forschungseinrichtungen laden Volkshochschule (VHS) und das Team Wissenschaft der Landeshauptstadt daher zukünftig einmal monatlich zu anschaulichen und interessanten Vorträgen in das Magdeburger Rathaus ein. Dabei sollen aktuelle Forschungsthemen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen beleuchtet werden, die sowohl die ganze Bandbreite als auch die Schwerpunkte des Wissenschaftsstandorts Magdeburg verdeutlichen.
Die Veranstaltungen finden jeweils am letzten Montag des Monats um 19.00 Uhr im Alten Rathaus statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur Planung der Platzkapazitäten wird um telefonische Voranmeldung in der VHS, Tel. 0391 535477-0 gebeten.

Kurs beendet Hochsensibilität - Was ist das? (D1250)

Mo. 28.01.2019 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Dr. Sandra Konrad

Dr. Sandra Konrad, Hochschule Magdeburg-Stendal
Hochsensible Menschen gelten als besonders feinfühlend und verletzlich. Der Begriff kursiert seit rund 20 Jahren in der westlichen Welt und ist mittlerweile Thema unzähliger Ratgeber. Aus wissenschaftlicher Sicht wirft der Begriff „Hochsensibilität“ allerdings viele Fragen auf. Wie lässt sich das Merkmal feststellen und wie lässt es sich von anderen Merkmalen abgrenzen? Welche wissenschaftlichen Befunde gibt es dazu? Welche Rolle spielt dieses Merkmal im klinischen oder beraterischen Kontext?

Kurs beendet Nachhaltige Mobilität - Das autonome Fahrrad (D1251)

Mo. 25.02.2019 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin: Stephan Schmidt

Jun.-Prof. Dr.-Ing. Stephan Schmidt, Institut für mobile Systeme (IMS) und Jun.-Prof. Dr. Sebastian Zug ,Institut für Intelligente Kooperierende Systeme (IKS), OvGU
Mobilität wird sich in Zukunft zu einer flexiblen Dienstleistung entwickeln, die je nach Bedarf angefordert und nach Nutzung wieder entlassen werden kann. Im Sinne von nachhaltigen Mobilitätslösungen spielen hierbei im innerstädtischen Raum auch Fahrräder eine immer größer werdende Rolle. An der Uni Magdeburg werden in diesem Kontext an autonomen, d.h. selbstfahrenden Lastenrädern geforscht. Der Vortrag stellt den aktuellen Projektstand vor und beleuchtet Chancen und Herausforderungen.

Prof. Dr. Jörg Bock
AG „Epigenetik und Strukturelle Plastizität“
Institut für Biologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Die Entwicklung funktioneller neuronaler Netzwerke beruht auf einem komplexen Zusammenwirken von genetischen Vorprogrammierungen und Umwelteinflüssen. Neuere Studien zeigen, dass Stresserfahrungen vor und während der Geburt diese Entwicklungsprozesse negativ beeinflussen können und daher ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung psychischer Störungen wie Depression, Angsterkrankungen oder ADHS darstellen. Andererseits kann die erfolgreiche Bewältigung früher Negativerfahrungen aber auch zu angepassten Veränderungen der neuronalen Strukturen führen, die sich in späteren Lebensphasen durch verbesserte Stressbewältigungsoptionen (Resilienz) zeigen. Die angesprochene Interaktion zwischen Umweltfaktoren und genetischer Vorprogrammierung wird von sogenannten epigenetischen Prozessen moduliert, einer übergeordneten Ebene der genetischen Regulation. Neuere Befunde weisen daraufhin, dass umweltinduzierte epigenetische Veränderungen auf Nachfolgegenerationen übertragen werden können. Sie werden daher als einer der Hauptmechanismen der transgenerationalen Übertragung traumatischer Erfahrungen diskutiert.

Anmeldung möglich Entzündung verstehen – Volkskrankheiten heilen (D1253)

Mo. 29.04.2019 19:00 - 20:30 Uhr
Dozentin:

Entzündungen sind maßgeblich an der Entstehung von Volkskrankheiten wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs beteiligt. Wissenschaftler*innen und Ärzt*innen des Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation (GC-I³) der Universität Magdeburg berichten, was Sie unternehmen, um Entzündungsprozesse besser zu verstehen und somit die Behandlung von Volkskrankheiten zu verbessern.

Anmeldung möglich Auswirkungen des Dürresommers auf unsere Gewässer (D1254)

Mo. 24.06.2019 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Karsten Rinke

Dr. Karsten Rinke - Head of Departement of Lake Research (UFZ)
Im Sommer 2003 wurde bereits vom "Jahrhundertsommer" gesprochen, aber die Hitzewelle und Dürre in 2018 übertraf alles Bekannte und skizziert die Umweltverhältnisse, die uns bevorstehen. Im Zuge des Klimawandels wird noch die jetzige Generation erleben, dass sich die Temperaturen in empfindliche Bereiche erhöhen und die Wasserverfügbarkeit stark sinkt. Die Auswirkungen auf unsere Gewässer sind dramatisch und beeinflussen sowohl die Wassermenge als auch die Wassergüte. Die fundierte Dokumentation und Analyse der Auswirkungen des Dürresommers 2018 auf unsere Gewässer liefert daher eine Blaupause für die Verhältnisse, die uns in den kommenden Jahrzehnten erwarten.