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Programmbereich Rund um Magdeburg

Programmbereichsleiterin:

Dörte Neßler
Telefon: 0391 535477-15
E-Mail: doerte.nessler@vhs.magdeburg.de

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Erzählcafé Altstadt



Seit 18 Jahren lädt die Volkshochschule regelmäßig am letzten Donnerstag des Monats in das Erzählcafé zur Geschichte der Magdeburger Altstadt ein.

In mehr als 190 Veranstaltungen wurden seitdem Geschichten erzählt, in denen an Gebäude, Einrichtungen, Geschäfte und Menschen erinnert wurde, die die Altstadt in der Vergangenheit geprägt haben.
Auch in diesem Semester setzen wir unsere Reihe fort und laden alle an der Geschichte Magdeburgs Interessierten, Neumagdeburger und Menschen, die ihre Kindheit und Jugend in der Magdeburger Altstadt verbracht haben, ein.

Die Veranstaltungen finden in der Jugendherberge, Leiterstraße 10, 5. Etage, statt. Ein Fahrstuhl ist vorhanden. Beginn ist jeweils 15.00 Uhr. Der Eintritt kostet 5,00 EUR pro Veranstaltung.

Am 10. April 1946 startete mit einer feierlichen Wiedereinweihung in dem von der Zerstörung Magdeburgs verschonten Schulgebäude in der Annastraße in Stadtfeld die Magdeburger Volkshochschule in das erste Arbeitsjahr nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg. Der Initiator und erste VHS-Leiter nach dem Krieg war der Sozialdemokrat Heinrich Germer. Mit großem Engagement und über viele Hindernisse hinweg, versuchte er im Sinne der Gründer von 1919 eine einer neuen Zukunft zugewandten Bildungseinrichtung für Erwachsenen aufzubauen. Bald öffneten die ersten Schulen in der Altstadt für den abendlichen Unterricht und das Büro der Volkshochschule in der Heydeckstraße ihre Türen. Die ersten Jahre nach dem Krieg hielten zahlreiche Turbulenzen für die Volkshochschulen in der 1949 gegründeten DDR bereit, die bis in die 1970-er Jahre hinein reichten. Dann etablierte sich ein Volkshochschulprogramm, das Ideen der Gründer und neue Aufgaben ebenso enthielt wie Maßgaben der politischen Doktrin der DDR. Und dennoch finden sich auch in dieser Zeit inhaltliche Konstanten, die bis heute 100 Jahre Volkshochschulgeschichte ausmachen. Anhand von Originaldokumenten, Zeitungsartikeln, Bildern und Geschichten folgt das Erzählcafé mit der Programmbereichsleiterin der VHS, Heike Heinrich, den Zeitläufen von der Wiederbegründung der Magdeburger Volkshochschule ab 1945 bis zur Konstituierung in den 1970er Jahren als Abendoberschule.

Kurs beendet Erzählcafé Altstadt: Das Jahr 1969 in der Altstadt (E64000A)

Do. 26.09.2019 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Nadja Gröschner

Termin noch bestätigen

Der Gebäudekomplex Breiter Weg 203 bis 206 stellt seit nunmehr 120 Jahren einen markanten Punkt von Magdeburgs einstiger Prachstraße dar. An diesem Nachmittag beschäftigt sich Siegfrid K. Lorenz mit den unterschiedlichen Nutzungen dieses Gebäudes von der Reichspost bis zum Justizzentrum im Laufe der Magdeburger Geschichte.

Anmeldung möglich Erzählcafé Altstadt: Spaziergang im Rothehornpark (E64000C)

Do. 28.11.2019 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Regina Krenzke

Während des Spazierganges im Rotehornpark wird u. a. davon berichtet, wer den Park gestaltete und wer finanzielle Mittel zur Verfügung stellte, aus welchem Anlass Stadthalle, Aussichtsturm und Pferdetor errichtet wurden,was es mit Salzquelle, Fort XII und Hubbrücke auf sich.
Da neben geschichtsträchtigen und naturkundlichen Faktoren sagenhafte Begebenheiten kundgetan werden, wird auf ungewohnte Weise Einblick in Magdeburgs Parkanlage gewährt.

Anmeldung möglich Erzählcafé Altstadt: Sagenhafte Begebenheiten zu Magdeburgs Erzbischöfen (F64000)

Do. 23.01.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Regina Krenzke

Als Erzbischof Sigismund den Bruch mit der katholischen Kirche vollzieht, neigt sich die Zeit dem Ende entgegen, da die Elbestadt im Zeichen von Mitra, Hirtenstab und Ring regiert wurde.
Während der Lesung wird Regina Krenzke auf nahezu 600 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken und von den Erzbischöfen Adalbert, Tagino, Walthard, Gero, Engelhard, Hartwig, Norbert, Wichmann von Seeburg, Otto von Hessen, Hans von Brünn und Ernst von Sachsen berichten.
Da neben geschichtlichen Ereignissen auch sagenhafte Begebenheiten erzählt werden, gewährt die Lesung ungewohnte Einblicke in das Schicksal der Stadt Magdeburg.