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Mit Messer und Gabel das Klima retten? Wie unsere Ernährung die Umwelt beeinflusst
Livestream aus der vhs Wolfsburg
Die Chance, durch veränderte Essgewohnheiten Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen, sitzt täglich mit am Esstisch. Wir haben nur einen Planeten - fruchtbare Ackerfläche zur Erzeugung von Lebensmitteln ist ein knappes Gut. Wie viel landwirtschaftliche Fläche steht uns zukünftig zur Verfügung und wie sollten wir diese nutzen? In welchem Maße tragen unsere Essegewohnheiten zum Klimawandel, aber auch zur Zerstörung natürlicher Lebensräume bei? Was sind die aktuellen Food-Trends und wie wird sich das Angebot auf dem Lebensmittelmarkt weiterentwickeln? Was kann jede*r Einzelne von uns tun und wie sehen gesunde und nachhaltige Ernährungsempfehlungen aus?
Im Rahmen der Veranstaltung gehen wir diesen Fragen gemeinsam mit unseren Referent*innen vom Ecologic Institut und WWF auf den Grund.
Referentinnen:
Stephanie Wunder, Senior Fellow, Coordinator Food Systems, Ecologic Institut
Tanja Dräger de Teran, Referentin Nachhaltige Landnutzung und Ernährung, WWF Deutschland
Termin: Dienstag, 21.04.2020, 19:00 Uhr
Link zum Registrieren im Webkonferenzraum:
https://www.edudip-next.com/de/webinar/mit-messer-und-gabel-das-klima-retten-wie-unsere-ernahrung-die-umwelt-beeinflusst/57040
Bitte registrieren Sie sich auf der Website mit Name, Vorname und E-Mail-Adresse. An die angegebene E-Mail-Adresse wird der Zugangslink verschickt. Bitte beachten Sie: Es ist nur eine Registrierung pro E-Mail-Adresse möglich. Sollten Sie sich bereits Tage vor der Veranstaltung für den Online-Veranstaltungsraum anmelden, müssen Sie die sodann verschickte Bestätigungs-E-Mail aufbewahren!
 

Künstliche Intelligenz. Fakten - Chancen - Risiken?
Künstliche Intelligenz ist nicht länger nur eine akademische Disziplin. Seit Produkte der KI-Forschung marktfähig geworden sind, seit Computer immer leistungsfähiger werden und immer größere Mengen an Daten zur Verfügung stehen, beginnen "intelligent" genannten Algorithmen immer mehr Bereiche unseres Lebens zu verändern.
Nie zuvor haben so viele Menschen zu Künstlicher Intelligenz geforscht, nie zuvor wurde so viel Geld in ihre Entwicklung investiert: nicht mehr nur von Universitäten und dem Militär, sondern auch von Unternehmen. Und wir sind hin- und hergerissen zwischen Verheißungen, die von autonomen Fahrzeugen über Roboterbutler bis zur individualisierten Medizin reichen, und Schreckszenarien von Manipulationen und Fakes über den Überwachungsstaat bis zur Machtübernahme der Maschinen.
Der Vortrag versucht zuerst zu klären, warum diese Technologie uns zugleich so verwirrt und so fasziniert. Er skizziert die Geschichte der KI, die Versuche, das Unternehmen zu definieren, und die drei wichtigsten Ziele: die Suche nach intelligenten Lösungen für konkrete Probleme, etwa Übersetzungssystemen; den Versuch, durch Nachbauen intelligentes Verhalten von Tieren und Menschen besser zu verstehen; und das besonders ambitionierte Projekt, eine allgemeine künstliche Intelligenz, auch Human Level Intelligence oder Starke KI genannt, zu schaffen.
Der Vortrag skizziert die "klassische" Künstliche Intelligenz und das maschinelle Lernen, insbesondere das Deep Learning, dem wir den aktuellen Boom der KI verdanken, samt seinen Vor- und Nachteilen. Schließlich wird es um neuere Projekte gehen, in denen sich Forscher für die Weiterentwicklung der KI wieder stärker am Menschen, d.h. an Erkenntnissen der Neuro- und Kognitionswissenschaften über das Funktionieren der menschlichen Intelligenz, orientieren.
Manuela Lenzen hat an der Universität Bielefeld in Philosophie promoviert und schreibt als freie Wissenschaftsjournalistin und Sachbuchautorin vor allem Themen aus den Bereichen Kognitionsforschung und Künstliche Intelligenz. Sie ist zudem in Teilzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. 2018 erschien ihr Buch "Künstliche Intelligenz. Was sie kann und was uns erwartet" (C.H. Beck Verlag).
Termin: Mittwoch, 22.04.2020, 19:30 Uhr
Link zum Zuschauen:  https://zoom.us/j/794005660

Die Biologie der glücklichen Liebe: Alles Evolution - oder könnten wir auch ganz anders?
Die romantische Liebe ist einer der großen Mythen unserer Zeit. Sie wird verehrt und verdammt, sie kann quälende Eifersucht und tiefste Verzweiflung, aber auch höchstes Glück bedeuten, Freundschaften zerstören und moralische Systeme hinwegfegen.
Woher kommt die Macht der Sexualität und der Liebe? Im Vortrag werde ich berichten, wie sich das Liebesleben der Menschen und ihre sexuellen Vorlieben aus biologischer Sicht verstehen lassen. Warum beispielsweise haben wir sehr viel häufiger und sehr viel spielerischer Sex, als es zur Fortpflanzung nötig ist? Und was lässt sich zur Vielfalt der Beziehungsformen sagen? Können wir tatsächlich frei entscheiden, wann, wie und wen wir begehren? Vielleicht ist die Zweierbeziehung ja wirklich die beste Form menschlichen Zusammenlebens -  vielleicht aber auch nicht. Einigermaßen sicher wird man das erst beantworten können, wenn man sie möglichst unvoreingenommen mit konkurrierenden Modellen - dem Singleleben, der Polygamie, der Polyamorie und anderen - verglichen hat.
Prof. Dr. Thomas Junker lehrt Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen. Von 1992-1995 war er Mitherausgeber von Darwins Briefwechsel in Cambridge (England). Er hat zahlreiche Bücher und Artikel zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie veröffentlicht. In den aktuellen wissenschaftlichen und weltanschaulichen Kontroversen hat er sich öffentlichkeitswirksam und engagiert für die Vermittlung evolutionsbiologischer Kenntnisse eingesetzt.
Termin: Donnerstag, 23.04.2020, 19:30 Uhr
Link zum Zuschauen:  https://zoom.us/j/240158962