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Führungen - Spurensuche

Kurs beendet Der Klang einer Stadt Musikalisch-kulinarischer Stadtspaziergang (D28010)

Sa. 04.05.2019 11:00 - 13:15 Uhr
Dozentin: Sabine Suschke

Magdeburg hat eine reiche Musiktradition, aus der sich bis heute ein vielfältiges musikalisches Angebot speist. Spazieren Sie vom Kloster Unser Lieben Frauen und Telemanns "Vier Temperamenten" bis zum heutigen Haus der Musik, dem Gesellschaftshaus, wo neben Kammerkonzerten und Chormusik auch Jazz, Zeitgenössische Musik und akustisch Experimentelles beheimatet sind. Lauschen Sie den Geschichten über Musiker, Komponisten, Organisten und Instrumentenbauer, die in Magdeburg ihre klingenden Spuren hinterließen. Entdecken Sie auf einem vorösterlichen Spaziergang bekannte und unbekannte musikalische Orte und Anekdotisches aus der Musik- und Literaturgeschichte Magdeburgs. Der kulinarische Ausklang ist im Kursentgelt enthalten.
Anmeldeschluss ist der 05.04.2019.

Kurs beendet Magdeburg - Metropole des Neuen Bauens Vortrag mit Führung (D64012)

Do. 11.04.2019 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Marianne Kirchner

In den frühen 1920-iger Jahren formierte sich in Deutschland die "Architektur des Neuen Bauens" als neue Architekturbewegung.
Unter dem Aspekt von Zweckmäßigkeit, Einsatz neuer Materialien und Gestaltungskriterien, sowie zunehmender Sozialverantwortung entstanden damals in Magdeburg neben einer Vielzahl städtischer Funktions- und Kleinbauten auch viele Wohnquartiere, die ein gesundes Wohnen mit Licht, Natur und Sonne ermöglichten und damit eine Alternative zu Mietskasernen mit engen Hinterhöfen boten.
Magdeburg wurde zur Metropole der Moderne, die sich neben Städten wie Dessau, Berlin und Hamburg gut behaupten konnte.
Der Vortrag der Stadtführerin Marianne Kirchner setzt sich mit den Kriterien dieser Architekturepoche auseinander und findet in der historischen Musterwohnung der WOBAU in der Beims-Siedlung statt. Im Anschluss erleben Sie die Architektur des Neuen Bauens bei einem Rundgang durch die Beimssiedlung.
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da die Platzkapazität auf 15 Personen begrenzt ist.

Kurs beendet Magdeburg - Metropole des Neuen Bauens Vortrag mit Führung (D64012A)

Do. 11.04.2019 17:30 - 19:00 Uhr
Dozentin: Marianne Kirchner

In den frühen 1920-iger Jahren formierte sich in Deutschland die "Architektur des Neuen Bauens" als neue Architekturbewegung.
Unter dem Aspekt von Zweckmäßigkeit, Einsatz neuer Materialien und Gestaltungskriterien, sowie zunehmender Sozialverantwortung entstanden damals in Magdeburg neben einer Vielzahl städtischer Funktions- und Kleinbauten auch viele Wohnquartiere, die ein gesundes Wohnen mit Licht, Natur und Sonne ermöglichten und damit eine Alternative zu Mietskasernen mit engen Hinterhöfen boten.
Magdeburg wurde zur Metropole der Moderne, die sich neben Städten wie Dessau, Berlin und Hamburg gut behaupten konnte.
Der Vortrag der Stadtführerin Marianne Kirchner setzt sich mit den Kriterien dieser Architekturepoche auseinander und findet in der historischen Musterwohnung der WOBAU in der Beims-Siedlung statt. Im Anschluss erleben Sie die Architektur des Neuen Bauens bei einem Rundgang durch die Beimssiedlung.
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da die Platzkapazität auf 15 Personen begrenzt ist.

Kurs beendet Für jeden sichtbar und doch unbekannt Spaziergang durch das geheimnisvolle Magdeburg (D64029)

Sa. 11.05.2019 14:00 - 16:15 Uhr
Dozentin: Anke Klapperstück

Wie gut kennen Sie Magdeburg? Sprechen Sie Mittelhochdeutsch oder Griechisch? Sie werden sehen, dass Sie sogar Japanisch verstehen! Auf einem Spaziergang mit der Gästeführerin Anke Klapperstück grüßen wir u. a. die Königin, die uns auf dem Breiten Weg zulächelt, beantworten die Frage einer Sphinx, sehen ein kunstvolles Wespennest oder verstehen endlich die Lebensgröße Magdeburg. Entdecken Sie auf diesem Rundgang Geheimnisse und oft Übersehenes im öffentlichen Raum!

Kurs beendet Diebe, Schmuggler, Mörder: das düstere Magdeburg (D64030)

Sa. 18.05.2019 14:00 - 15:30 Uhr
Dozentin: Anke Klapperstück

Bekannte und unbekannte zwielichtige Gestalten trieben in den vergangenen Jahrhunderten ihr Unwesen auch in Magdeburg. Der Ripper von Magdeburg ist jedem noch ein Begriff. Auf einem thematischen Rundgang mit der Gästeführerin Anke Klapperstück erfahren Sie von ihm, aber auch, warum der Festungsbaumeister Cornelius Walrave 25 Jahre in der von ihm errichteten Festung ohne Gerichtsverhandlung einsaß und andere das Gefängnis gar nicht mehr verlassen wollten. Das Schauspielhaus widmete der Stadt der Fahrraddiebe sogar ein eigenes Theaterstück. Im Laufe der Zeit sammelten sich ernste und kuriose Geschichten an, die Ihnen auf dem Rundgang durch die Stadt präsentiert werden.

Kurs beendet Auf den Spuren Carnots in Magdeburg (D64035)

Di. 02.04.2019 16:00 - 17:30 Uhr
Dozentin: Gisela Opitz

Auf einem thematischen Spaziergang mit der Stadtführerin Gisela Opitz erfahren Sie Wissenswertes über den französischen Politiker und Wissenschaftler Lazare Carnot, der 1816 als Zufluchtsuchender aus Frankreich nach Magdeburg kam.
Er war eine der berühmtesten Persönlichkeiten seines Heimatlandes, war in Magdeburg befreundet mit Gruson, Mellin und Nathusius, Bekannter des Philosophen Hegel und Ratgeber in Festungsfragen. Bis zu seinem Tod im Jahr 1823 bereicherte der Emigrant seine Zufluchtsstätte Magdeburg.
Der Künstler Heinrich Apel schuf ihm eine Stele im Nordpark. Die Spurensuche beginnt am Nordpark/ Ecke Pfälzer Platz und endet an der Magdalenenkapelle, in der eine Gedenktafel Carnot ehrt.

Kurs beendet Rayonhäuser in Magdeburg zu Fuß entdecken (D64039)

So. 24.02.2019 14:00 - 16:15 Uhr
Dozentin: Nadja Gröschner

Nadja Gröschner und Frank Kornfeld laden zu einer Führung zu ausgewählten Rayonhäusern im Bereich Porsestraße und Leipziger Strasse ein.
Mitte des 19. Jahrhunderts durften Wohnhäuser, die vor einer Festungsanlage erbaut wurden nur als einfache, schnell demontierbare Fachwerkkonstruktionen, sogenannte Rayonhäuser, errichtet werden. Neben Koblenz und Minden ist Magdeburg die einzige deutsche Stadt, die diese ungewöhnliche Architektur heute noch vorzuweisen hat. Bei der Führung lernen die Gäste nicht nur die Baugeschichte dieser Häuser kennen, sondern erfahren auch Geschichten zu ehemaligen Bewohnern und Bewohnerinnen.
Die Tour endet mit dem Besuch eines Rayonhauses in der Leipziger Straße.
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit FeuerwacheUnterwegs statt.

Anmeldung möglich Abendliche Führung auf französischen Spuren in Magdeburg (D64042)

Fr. 28.06.2019 19:00 - 21:00 Uhr
Dozentin: Nadja Gröschner

Im Rahmen der 12. FRANKOFOLIE! - Französische Tage in Magdeburg - laden Nadja Gröschner und Dörte Neßler zu einer Führung auf französischen Spuren zu Fuß ein. Die historische Spurensuche auf Schusters Rappen beginnt an der Wallonerkirche und endet unterhalb der Johanniskirche.
Die Wallonerkirche wurde auf den Befehl des Kurfürsten Friedrich Wilhelm 1690 an protestantische Glaubensflüchtlinge übergeben. Die meisten der französischen Neubürger siedelten sich in dieser Zeit im Bereich des Knattergebirges an.
Auch während der napoleonischen Fremdherrschaft von 1806 bis 1814 wurde die Magdeburger Altstadt stark französisch geprägt.
Bei einem französischen Picknick mit Rotwein und Baguette wird außerdem an Persönlichkeiten wie Carnot, Gruson, Duvigneau, erinnert, die das gesellschaftliche Leben unser Stadt beeinflusst haben sowie an Magdeburger, die ihre Stadt in Frankreich gerühmt haben.

Kurs beendet Der Jüdische Friedhof in Magdeburg (D64043)

Mi. 22.05.2019 16:00 - 18:15 Uhr
Dozentin: Regina Rehländer

An der Geschichte des Jüdischen Friedhofes lässt sich das Schicksal der Magdeburger Jüdischen Gemeinde anschaulich nachvollziehen. Nachdem der erste Friedhof, der sich in Elbnähe in Buckau befand, bereits im Jahr 1493 zerstört wurde, konnte der jetzige Friedhof im Stadtteil Sudenburg im Jahr 1816 eingeweiht werden. In den Folgejahren beständig erweitert, zählte er im Jahr 1938 über 2000 Grabstellen. Während des 2. Weltkrieges wurde der Jüdische Friedhof teilweise zerstört und in den folgenden Jahren schrittweise wieder hergerichtet. Bei einem Rundgang mit Regina Rehländer über den Friedhof erfahren die Besucher Wissenswertes über jüdische Bräuche und die unter Denkmalschutz stehende Friedhofsanlage.
Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Kurs beendet Führung auf den Spuren des Magdeburger Rechts und des Sachsenspiegels (D64044)

Di. 16.04.2019 16:00 - 17:30 Uhr
Dozentin: Ursula Hartmann

Wer war dieser geniale Eike von Repgow aus Anhalt, der vor ca. 800 Jahren gelebt hat und uns noch heute beschäftigt? Sein Verdienst ist es, das wohl bedeutendste und einflussreichste Rechtsbuch des Mittelalters verfasst zu haben: den Sachsenspiegel. Der Sachsenspiegel ist nicht nur eine umfängliche Rechtsaufzeichnung, sondern zugleich eines der ersten Prosawerke, das in deutscher Sprache geschrieben wurde. Ist Eike von Repgow also nicht nur ein Rechtskundiger, sondern möglicherweise sogar ein Dichter?
Der Sachsenspiegel gelangte in enger Verbindung mit dem bereits praktizierten Magdeburger Stadtrecht zu besonderer Geltung in ganz Europa. Vielfach wird in der Stadt Magdeburg an Eike von Repgow erinnert. An die Bedeutung des Magdeburger Stadtrechts muss noch mit einem Denkmal erinnert werden, denn das Magdeburger Recht ist ein Kulturgut, das es zu bewahren gilt.
Begeben Sie sich mit der Gästeführerin Ursula Hartmann auf die Suche nach Spuren der mittelalterlichen Rechtsprechung in Magdeburg. Treffpunkt ist das Haus der Romanik, die Führung endet am Alten Rathaus.