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Pädagogik und Psychologie

Anmeldung möglich Beim Lesen und Lernen helfen: Fortbildungsreihe für Freiwillige in der Lern- und Leseförderung (E1150)

Mo. 16.09.2019 (14:00 - 16:30 Uhr) - Mo. 11.11.2019
Dozentin: Birgit Bursee

Kinder beim Lesen und Lernen zu unterstützen ist ein anspruchsvolles, aber auch sehr erfüllendes ehrenamtliches Engagement. Freiwillige, die Kinder in Schulen, Horten oder Kindertagesstätten dabei unterstützen, sich die Welt der Buchstaben und Zahlen zu erobern, wissen von vielen schönen Erfolgen, aber auch von großen Herausforderungen zu berichten.
Wie lernen Kinder überhaupt lesen und schreiben? Woran kann es liegen, wenn es nicht so gut klappt wie bei anderen? Wie motiviert man nach dem Unterricht für die Hausaufgaben? Und welche Sprach- oder Lernspiele haben sich bewährt?
Diese und andere Fragen sind Thema einer mehrteiligen Fortbildungsreihe für Freiwillige in der Lern- und Leseförderung, die gemeinsam von der Freiwilligenagentur Magdeburg, der Städtischen Volkshochschule und der Stadtbibliothek Magdeburg veranstaltet wird.
Die Module ergänzen sich inhaltlich, können aber auch einzeln besucht werden. Besteht sehr großes Interesse, haben Teilnehmer*innen, die die ganze Fortbildungsreihe besuchen möchten, Vorrang.
Zielgruppe
Das Fortbildungsangebot richtet sich sowohl an Freiwillige, die sich bereits als Lern- oder Lesepat*innen engagieren, als auch an Interessierte, die dieses Engagementfeld neu entdecken wollen.
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf maximal 20 begrenzt.
Kosten
Die Fortbildungsreihe ist für ehrenamtlich Engagierte konzipiert. Die Teilnahme ist deshalb kostenfrei.

Modul 1: Freiwillige in der Lern- und Leseförderung – Einstieg in ein anspruchsvolles Engagement
Mo., 16.09.2019, 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: VHS
Referent*in: Birgit Bursee (Freiwilligenagentur), Ralf Liebe (Volkshochschule), Miriam Schmidt (Stadtbibliothek)
Modul 2: Konzentrations- und Motivationsübungen für Kinder
Mo., 23.09.2019, 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: VHS
Referent*in: N.N.
Modul 3: Schon wieder Zahlensalat! Informationen zur Rechenschwäche (Dyskalkulie) Mo., 30.09.2019, 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: VHS
Referent*in: Sandy Franke-Muschalle (Lerntherapeutin, alpha elementar plus, Roncalli-Haus Magdeburg)
Modul 4: Deutsch als Zweitsprache – Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund
Mo., 07.10.2019, 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: VHS
Referent*in: Annemarie Söhnel (Volkshochschule Magdeburg)
Modul 5: Was schreibst Du denn da? Informationen zur Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS)
Mo., 14.10.2019, 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: VHS
Referent*in: Sandy Franke-Muschalle (Lerntherapeutin, alpha elementar plus, Roncalli-Haus Magdeburg)
Modul 6: Mehr als nur Bücher ausleihen – Möglichkeiten zur Lernunterstützung durch die Stadtbibliothek
Mo., 21.10.2019, 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg
Referent*in: Miriam Schmidt (Stadtbibliothek Magdeburg)
Modul 7: Damit die Rahmenbedingungen stimmen – Grundlegendes zum Freiwilligenmanagement für Freiwillige in der Lern- und Leseförderung
Mo., 28.10.2019, 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: VHS
Referent*in: Birgit Bursee (Freiwilligenagentur Magdeburg)
Modul 8: Spielerisch lernen – praxistaugliche Lernspiele zum Vorstellen und Ausprobieren
Mo., 04.11.2019, 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: VHS
Referent*in: Kathlen Kahl (Lernwerkstatt der Volkshochschule Magdeburg)
Modul 9: Für Geschichten begeistern – Vorlesetechniken zur Gestaltung von Lesestunden, Zertifikatsübergabe Mo., 11.11.2019, 14.00 – 16.30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg
Referent*in: Miriam Schmidt (Stadtbibliothek Magdeburg

Kinder erlernen das Lesen und Schreiben in der Grundschule. In den weiterführenden Klassen wird der sichere Umgang mit der Schrift weitgehend erwartet. Einige Kinder können aber die neuen Lerngegenstände nicht ausreichend erfassen, da sie die wichtigsten Voraussetzungen, das Lesen und das Schreiben, nicht oder nur mangelhaft beherrschen. Diese Kinder leiden oftmals erheblich unter dem Leistungsdruck in der Schule, aber auch durch den Vergleich mit den Mitschülern. Eltern und Lehrer suchen nach Ursachen und eigenen Unterstützungsmöglichkeiten, müssen die Kinder aber auch auf bessere Noten und einen guten Schulabschluss hinweisen.
Die Lerntherapeuten des Lese- und Rechtschreibschwäche- Instituts möchten innerhalb der Bildungsveranstaltung auf die Ursachen einer (spät auftretenden) LRS eingehen, die Probleme der betroffenen Kinder in den einzelnen Fächern und im sozialen Umfeld vorstellen und erläutern sowie Eltern und Lehrer im Umgang mit den Schwierigkeiten der Kinder beraten. Die Veranstaltung ist als Weiterbildung freier Träger anerkannt (WT- Nr. beantragt).

Diese Veranstaltung möchte sich mit den Lern- und Übungsaufgaben bei lese- und rechtschreibschwachen Kindern im Grundschul- und im Sekundarbereich beschäftigen.
Warum bewirken Lernkarteikästen oder das Lesen und Schreiben der immer gleichen Wörter so einen geringen Lernzuwachs? Welche Übungen sind statt wiederholter Abschreibaufgaben sinnvoll? …
Die Therapeuten des LRS Instituts Magdeburg möchten diese und weitere Fragen beantworten und dies an Fallbeispielen aus ihrer praktischen Arbeit darstellen. Die Veranstaltung ist als Weiterbildung freier Träger anerkannt (WT- Nr. beantragt).

Kurs beendet Psychose-Seminar:Trialogischer Erfahrungsaustausch (E1350)

Mo. 09.09.2019 (17:00 - 18:30 Uhr) - Mo. 23.09.2019
Dozentin: Frances Höfflin

Die Seminare haben keinen therapeutischen, sondern einen informativen Charakter. Die Teilnahme ist unentgeltlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Treffen am 09.09. und 16.09.2019 dienen dem allgemeinen Erfahrungsaustausch. Am 23.09.2019 wird das Psychose-Seminar mit folgendem Vortrag abgeschlossen:

Psychosen besser verstehen.
Ein grundlegendes Verständnis von Psychosen hilft beim Umgang mit der Erkrankung - auch in schwierigen Situationen. Angehörige, Betroffene und Interessierte erhalten einen Überblick über die Symptomatik, Diagnostik und Therapie von psychotischen Störungen.
Referent: Dr. M. Pennewitz, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Magdeburg

Anmeldung möglich Altwerden ist nichts für Feiglinge Was macht das Alter aus uns und was machen wir aus dem Alter? (E1360)

Mi. 23.10.2019 (14:30 - 16:00 Uhr) - Mi. 04.03.2020
Dozentin: Annegret Neumann

Das Seminar richtet sich an Frauen und Männer, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden. In diesem Seminar haben die Teilnehmenden Gelegenheit, über ihr Leben, ihre Erfahrungen mit lebensverändernden Situationen und ihre Pläne zu sprechen. Das Seminar wird thematisch strukturiert und moderiert und bietet den Teilnehmehmenden die Möglichkeit, sich mit Gleichaltrigen über konkrete Lebenssituationen auszutauschen, Erfahrungen oder Ängste zu teilen. Sie können im Gespräch herausfinden, wie andere Teilnehmer/innen mit vergleichbaren Situationen umgehen oder umgegangen sind. Sie können für sich selbst reflektieren, wie sich in der Vergangenheit liegende Vorgänge auf ihr Leben auswirkten. Nicht zuletzt bietet die Seminarreihe die Möglichkeit, neue soziale Kontakte zu knüpfen.
Inhalte:

1. Vorstellungsrunde, Organisatorisches, Vrabredungen
2. Hilfe, die Kinder verlassen das Nest!
3. Kurt Tucholsky: „er will noch wat mit blonde Haare…“
4. Der 50. Geburtstag – eine ernste Bedrohung oder Chance zur Veränderung?
5. Plötzlich alt: Erfahrungen mit nachlassender Kraft, zunehmenden gesundheitlichen Problemen, einsetzenden Ängsten.
6. Endlich ICH!? Wie gestaltete sich der Übergang vom Arbeitsleben zum Ruhestand?
7. Und was ist mit Sex?
8. Wovor habe ich am meisten Angst? Wir unterhalten uns über Themen wie: Einsamkeit, Armut, Krankheit, Abhängigkeit, Kontrollverlust, Sterben und Tod.
9. Die Einschläge kommen näher. Erste persönliche Erfahrungen mit dem Tod.
10. Endlich frei! Chancen und Möglichkeiten, dem Leben eine neue Richtung zu geben, weil familiäre und berufliche Verpflichtungen entfallen sind.

Die Kursleiterin, Greta Neumann ist Kulturwissenschaftlerin und hat viele Jahre in der Altenhilfe gearbeitet. Die Treffen finden jeweils alle zwei Wochen mittwochs im Stadtteilkulturzentrum "Feuerwache" statt.

Anmeldung möglich Geistig fit mit MAT >R< Mentales Aktivierungstraining (E1590)

Di. 03.09.2019 (09:45 - 11:15 Uhr) - Di. 17.12.2019
Dozentin: Eva Wagner

Wollen Sie geistig fit bleiben? Möchten Sie Ihre Gedächtnisleistung noch verbessern? Dann ist dieser Kurs genau der Richtige für Sie! Es werden Strategien und Methoden zum effektiveren Behalten und Lernen vorgestellt und praktisch angewendet. Das Mentale Aktivierungstraining (MAT) arbeitet auf der Basis wissenschaftlicher Methoden und ist ein anerkannter Trainingsweg für jung und alt. Jeder Teilnehmer kann sich und seine Erfahrungen unterstützend einbringen. In lockerer Atmosphäre ist es unser Ziel, unsere Konzentration, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu steigern. Zum Auftakt der Kursstunden stimmen wir gemeinsam bekannte Lieder an, um die rechte (die "emotionale" ) Hirnhälfte zu stimulieren.
Wer zu uns kommt, trainiert die geistige Leistungsfähigkeit im Team mit viel Spaß und Freude.

Anmeldung möglich Geistig fit mit MAT >R< Mentales Aktivierungstraining (E1591)

Mi. 04.09.2019 (09:30 - 11:00 Uhr) - Mi. 11.12.2019
Dozentin: Eva Wagner

Wollen Sie geistig fit bleiben? Möchten Sie Ihre Gedächtnisleistung noch verbessern? Dann ist dieser Kurs genau der Richtige für Sie! Es werden Strategien und Methoden zum effektiveren Behalten und Lernen vorgestellt und praktisch angewendet. Das Mentale Aktivierungstraining (MAT) arbeitet auf der Basis wissenschaftlicher Methoden und ist ein anerkannter Trainingsweg für jung und alt. Jeder Teilnehmer kann sich und seine Erfahrungen unterstützend einbringen. In lockerer Atmosphäre ist es unser Ziel, unsere Konzentration, Aufmerksamkeit und Wahrnehmung zu steigern. Zum Auftakt der Kursstunden stimmen wir gemeinsam bekannte Lieder an, um die rechte (die "emotionale" ) Hirnhälfte zu stimulieren.
Wer zu uns kommt, trainiert die geistige Leistungsfähigkeit im Team mit viel Spaß und Freude.

Das seit dem 1. August 2013 geltende neue Gesetz zur Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege des Landes Sachsen-Anhalt (KiFöG) regelt u. a. die Anforderungen an die pädagogischen Fachkräfte.

Geeignete pädagogische Fachkräfte sind laut § 21 KiFöG:
- Personen mit Hochschulabschlüssen der Niveaustufen 6 und höher des Deutschen Qualifikationsrahmens auf den Gebieten der Pädagogik (Früh- oder Kindheitspädagogik, soziale Arbeit u. ä.), insbesondere wenn sie vor Aufnahme ihrer Tätigkeit mindestens ein Jahr im Bereich der Betreuung, Bildung, Erziehung und Förderung von Kindern in einer Tageseinrichtung tätig waren
- Personen mit einem pädagogischen Fachschulabschluss (z. B. Heilpädagogik, Heilerziehungspflege), die vor Aufnahme ihrer Tätigkeit mindestens ein Jahr im Bereich der Betreuung, Bildung, Erziehung und Förderung von Kindern in einer Tageseinrichtung tätig waren.

Für diese Fachkräfte wird eine fachspezifische Weiterbildung im Umfang von 60 Stunden, insbesondere zu den Anforderungen des Bildungsprogramms in Sachsen-Anhalt, gefordert.

Dieser Kurs richtet sich somit an o.g. Personen, die als pädagogische Fachkräfte tätig sein wollen und dazu eine diese fachspezifische Weiterbildung nachweisen müssen.

Der Kurs umfasst 6 Module und ein Abschlusskolloquium:

Modul 1: Bildungsauftrag (8 Ustd.)

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Rechtliche Grundlagen, Grundsätze und fachliche Orientierungen
- Bildungsprogramm "Bildung: elementar - Bildung von Anfang an"
- Pädagogische Konzeptionen für Kindertageseinrichtungen
- Kindheit als gesellschaftliches Konstrukt
- das Kindbild im Kontext pädagogischer Konzeptionen

Modul 2: Förderung frühkindlicher Bildungsprozesse (24 Ustd.)

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Erkenntnisse aus der Hirnforschung und Neurobiologie
- Leitgedanken des Bildungsprogramms
- Sprache und Kommunikation
- Leitlinien für die Qualität von Bildungsprozessen in Kindertageseinrichtungen
- Bildungsbereiche des Bildungsprogramms und Formen

Modul 3: Pädagogische Professionalität (8 Ustd.)

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Professionsprofil von pädagogischen Fachkräften in Kindertageseinrichtungen
- Erkennen und Gestalten von Bildungsprozessen
- Formen der Planung von pädagogischen Prozessen
- Methoden der Gestaltung von Bildungssituationen und Gestaltung von Bildungsräumen

Modul 4: Beobachtung und Dokumentation (8 Ustd.)

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Beobachtungsmethoden und -instrumente (einschließlich Beobachtungsprobleme und -fehler)
- Entwicklung von Beobachtungskriterien
- Erarbeitung von Methoden der Dokumentation
- Beobachtungen durchführen, analysieren sowie Ergebnisse dokumentieren
- Inszenierung von Prozessen als Ergebnis von Beobachtungen

Modul 5: Eltern als Partner (6 Ustd.)

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Formen der Elternbeteiligung
- Bedeutung der Eltern
- Methoden der Elternarbeit im Zusammenhang mit Transparenz von Bildungsprozessen
- Vorbereitung, Führung und Nachbereitung von Entwicklungsgesprächen mit den Eltern
- Schutzauftrag des § 8a SGB VIII

Modul 6: Gestaltung von Übergängen (6 Ustd.)

Inhaltliche Schwerpunkte:
- Gestaltung von Übergängen als Herausforderung für die pädagogische Praxis
- Rechtliche Grundlagen zur Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschule
- Formen der Kooperation zwischen Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Hort

Abschlusskolloquium(4 Ustd.)

Der Kurs ist als Bildungsfreistellungsmaßnahme in Sachsen-Anhalt zugelassen.

Unter bestimmten Bedingungen ist eine finanzielle Förderung durch die Bildungsprämie möglich. Informationen dazu erhalten Sie unter www.bildungspraemie.info oder bei der Programmbereichsleiterin Katja Klaußner (Tel. 0391 53547717, katja.klaussner@vhs.magdeburg.de).