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Filmclub

Anmeldung möglich Filmclub Magdeburg Volkshochschule im Studiokino (F28000)

Mo. 10.02.2020 (20:00 - 22:45 Uhr) - Mo. 14.12.2020
Dozentin: Heike Heinrich

Im Herbstsemester lädt der Filmclub wieder in das Studiokino Magdeburg zu sechs Filmen ein. Fortgesetzt wird die Filmreihe „Kunst und Künstler im Film“. Den Filmen wird eine Einführung vorangestellt und im Anschluss kann sich über das Gesehene ausgetauscht werden. Interessenten, die im Herbst Filmclub-Mitglieder werden, zahlen mit 5,00 Euro noch den halben Preis der Jahreskarte und für alle Filme im Studiokino einen verringerten Eintrittspreis von 6,50 Euro. Interessenten ohne Filmclub-Card können zum
regulären Kinopreis am Filmclub-Abend teilnehmen. Der Filmclub trifft sich montags einmal im Monat
und hat im Herbst auf Grund der Überlänge einiger Filme Vorstellungsbeginn um 19.30 Uhr bzw. 20 Uhr.
Der verringerte Eintrittspreis im Kino von 6,50 Euro für Filmclubmitglieder ist zuzüglich zur Filmclub-Card.
Studiokino Magdeburg, Moritzplatz 1a, www.studiokino.com

Informationen zum Filmclub und den Filmen erhalten Sie bei Heike Heinrich (heike.heinrich@vhs.magdeburg.de) sowie auf der Filmclubseite.

Der Dokumentarfilm "Dark Eden" berichtet in beeindruckenden Bildern von Umweltzerstörung in Kanada durch die Förderung von Öl aus riesigen Sandflächen: Fracking. Zugleich geht damit eine Globalisierung und Internationalität von Arbeit einher. Die deutsche Filmemacherin Jasmin Herold reist mehrfach nach Fort McMurray, das unaufhörlich wächst, bis die Ölsandflächen brennen und für Mensch und Natur das Ausmaß der Bedrohung der weltweiten rohstoffbedingeten Ausbeutung des Planeten offenbar werden. Vor Ort begegnet Herold Menschen, die viel Geld verdienen und Menschen, die diese Arbeit dringend brauchen, aber auch Gegener, die auf die gesundheitlichen und lebenszerstörenden Faktoren hinweisen. Unter Ihnen Michael Beamish, der an Krebs erkrankt, die Filmemacherin bei Ihrer Arbeit unterstützt und sie schließlich nach Deutschland begleitet. Beide sind am Ende Betroffene. Auch diese Geschichte erzählt der Film. Die Jury des Grimme-Preises schreibt: "Dies ist kein Film im Stil einer distanzierten Öko-Reportage, die Legionen Wissenschaftler vor die Kamera holt, Sprecher von Ölkonzernen und Umweltpolitiker. Dark Eden ist kein flotter Fakten-Check. Im Gegenteil: ein langer, ruhiger Blick grundiert die Erzählung. Dass der Schauplatz dieses Sündenfalls nicht irgendein schwer fassbarer Schurkenstaat ist, sondern mit Kanada ein vermeintliches Musterland unter den Nationen der Welt, schärft die Brisanz des Beobachteten. Dark Eden ist ein listiger Titel."
Die Filmveranstaltung für Schulklassen, Studenten und interessierte Gruppen ist kostenfrei.
Um Anmeldung wird gebeten, telefonisch unter 0391 5354770 oder per Mail: heike.heinrich@vhs.magdeburg.de.