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Rund um Magdeburg
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Vorträge

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Anmeldung möglich Die Magdeburger Telemann-Festtage Ein Abend mit Film, Musik und Gesprächen (F28022)

Mi. 18.03.2020 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Carsten Lange

"What you see is what you get"? Nicht bei der Orgel! Sie ist die "Königin der Instrumente" und ein Teil der Faszination dieses Instrumentes liegt in der schieren Masse von dem, was man nicht sieht. In der großen Domorgel befinden sich über 5 500 Pfeifen zwischen zehn Metern und weniger als einem Zentimeter lang. Wie das dann klingt und vieles mehr können Sie an diesem Abend erfahren. Der Magdeburger Domorganist und Domkantor Barry Jordan führt Interessenten in die neue, große Orgel im Dom ein und lässt sie stimmungsvoll erklingen.

Anmeldung möglich Erzählcafé Altstadt: Sagenhafte Begebenheiten zu Magdeburgs Erzbischöfen (F64000)

Do. 23.01.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Regina Krenzke

Als Erzbischof Sigismund den Bruch mit der katholischen Kirche vollzieht, neigt sich die Zeit dem Ende entgegen, da die Elbestadt im Zeichen von Mitra, Hirtenstab und Ring regiert wurde.
Während der Lesung wird Regina Krenzke auf nahezu 600 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken und von den Erzbischöfen Adalbert, Tagino, Walthard, Gero, Engelhard, Hartwig, Norbert, Wichmann von Seeburg, Otto von Hessen, Hans von Brünn und Ernst von Sachsen berichten.
Da neben geschichtlichen Ereignissen auch sagenhafte Begebenheiten erzählt werden, gewährt die Lesung ungewohnte Einblicke in das Schicksal der Stadt Magdeburg.

Anmeldung möglich Erzählcafé Altstadt: Kirchenneubauten in Magdeburg (F64000A)

Do. 27.02.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozent: Hans Seehase

Die Altstadt Magdeburg mit ihren sechs evangelischen Pfarrkirchen St. Jacobi, St. Catharinen, St. Petri, St. Ulrich und Levin, St. Johannis und Heilig-Geist galt nach der Zerstörung vom 16. Januar 1945 als die Stadt der „verlorenen Kirchen“, nachdem nur St. Johannis und St. Petri mit ihren Türmen das Elbufer bestimmten. Nach der Enttrümmerung, die Sache der Stadt war, gelang es dem Evangelischen Kirchenkreis nicht, für die bis 1965 abgebrochenen Kirchen Ersatz durch Gemeindezentren zu erhalten. Der Neuaufbau der Bezirksstadt des Schwermaschinenbaus sollte ohne Kirchen von statten gehen. Erst in den 70´er Jahren des 20. Jahrhunderts änderte sich die Politik des sozialistischen Staates der Arbeiter und Bauern: mit einem Mal durften in den Neubauquartieren am Stadtrand auch Gemeindezentren gebaut werden. Dafür gab die Bundesrepublik Deutschland das Geld und einen Teil des Materials, die Planung und die Bauausführung fanden vor Ort statt. Auf diese Weise kamen die beiden großen Konfessionen zu einigen Gebäuden für kirchliche Zwecke.
Der Kirchen- und Rechtshistoriker Dr. Hans Seehase zeichnet diesen Weg an Hand der Baugeschichte der Gemeindehäuser in einem Erzählcafé nach.

Anmeldung möglich Erzählcafé Altstadt: Der Dom und seine Musik (F64000B)

Do. 26.03.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozent: Barry Jordan

Musik in Magdeburgs größter Kirche seit gut 800 Jahren - wie ist es gewesen, wie ist es gewachsen und was sind die heutigen Herausforderungen? Kommen Sie ins Gespräch mit Barry Jordan, seit einem Viertel Jahrhundert Musikchef des Domes.

Anmeldung möglich Erzählcafé Altstadt:Englische und amerikanische Spuren in der Altstadt (F64000C)

Do. 30.04.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Nadja Gröschner

Von der englischen Königstochter Editha bis zu General von Steuben, der sich um die amerikanische Armee verdient gemacht hat, von Lady Hamilton bis zum Exportschlager Weihnachtsstern reichen die Verbindungen von Magdeburg nach England und Amerika. Erleben Sie Ihre Heimatstadt mal anders.

Das Erzählcafé Altstadt ist unterwegs und trifft sich in der Firmenzentrale der Wobau im Gebäude der ehem. Reichsbank am Breiten Weg 1, um zu Geschichte und Gegenwart des kommunalen Wohnungsbaus ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung möglich Erzählcafé Altstadt: Neues aus der Festung Magdeburg (F64000E)

Do. 25.06.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozent: Bernhard Mai

Bei der Fortführung der Bauarbeiten an der Baustelle „Luisenturm“ (Westseite Erzbergerstraße) wurden im vergangenen Jahr weitere Mauerreste der frühneuzeitlichen Befestigung Magdeburgs aus der Zeit um 1500 vorübergehend freigelegt. Über diese und weitere Neuigkeiten wird der Festungsexperte Dr. Bernhard Mai in kurzweiliger Form berichten.

Anmeldung möglich Die Grablegen der Königin Editha (F64006)

Sa. 28.03.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Ulrike Theisen

Die erste Gattin Kaiser Ottos des Großen, war durch ihr figürlich ausgearbeitetes Hochgrab, als schlafende Schöne, im Magdeburger Dom stets zugegen, doch galten ihre sterblichen Überreste als verschollen.
Die Grabung unter Rainer Kuhn im Domchor 2008 führte zur spektakulären Wiederauffindung der Gebeine der Editha sowie zur Aufdeckung ihres ersten Sarkophages aus dem 10. Jahrhundert unterhalb des Hochgrabes.
Der Vortrag beleuchtet das Aussehen und die Lokalisierung der verschiedenen Grablegen der Königin, die naturwissenschaftliche Aufarbeitung der Befunde und die bis heute nicht abgeschlossene Restaurierung der Grabfunde.

Anmeldung möglich Der heilige Mauritius - Ein Ritter gewinnt an Gestalt (F64007)

Sa. 09.05.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Ulrike Theisen

Wer ist er, dieser Schutzpatron von Dom und Erzbistum, woher kommt er und wie gelangte er nach Magdeburg? Mehrfach ist der heilige Mauritius im Dom dargestellt, doch besonders die Skulptur des sogenannten Naumburger Meisters aus dem 13. Jahrhundert ist seit langem Gegenstand der Forschung. Denn sowohl die Farbfassung als auch die realistische Darstellung sind für seine Entstehungszeit außergewöhnlich. Da das Original nur als Torso und mit späteren Übermalungen erhalten ist, haben wir zusammen mit dem Team der Steinrestauratoren um Thomas Groll das Experiment gewagt, ausgehend von einem 3-D-Druck des Originals, die gesamte Figur und die ursprüngliche Farbfassung zu rekonstruieren.

Anmeldung möglich Die erzbischöflichen Gräber im Magdeburger Dom (F64008)

Sa. 27.06.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Ulrike Theisen

Bei einem Rundgang durch den Magdeburger Dom stößt der Besucher auf die exklusive Grabkapelle von Erzbischof Ernst von Sachsen und prachtvolle Grabplatten mit figürlichen Darstellungen der Erzbischöfe Wichmann von Seeburg, Franz von Wettin und Otto von Hessen. Zwei dieser bischöflichen Gräber konnten durch die Domgrabungen von 2007 bis 2009 lokalisiert werden. Nach jahrelanger Restaurierung werden die Grabbeigaben von Wichmann von Seeburg und Otto von Hessen nun im Dommuseum Ottonianum präsentiert. Der Vortrag befasst zum einen mit den Beigaben und ihrer zum Teil außergewöhnlichen Qualität und zum anderen mit dem Zustand der Gräber bei Auffindung und dem Verhältnis zwischen dem Grabbefund und der figürlichen Darstellung auf den Grabplatten.



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