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Rund um Magdeburg
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Vorträge

Am 10. April 1946 startete mit einer feierlichen Wiedereinweihung in dem von der Zerstörung Magdeburgs verschonten Schulgebäude in der Annastraße in Stadtfeld die Magdeburger Volkshochschule in das erste Arbeitsjahr nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg. Der Initiator und erste VHS-Leiter nach dem Krieg war der Sozialdemokrat Heinrich Germer. Mit großem Engagement und über viele Hindernisse hinweg, versuchte er im Sinne der Gründer von 1919 eine einer neuen Zukunft zugewandten Bildungseinrichtung für Erwachsenen aufzubauen. Bald öffneten die ersten Schulen in der Altstadt für den abendlichen Unterricht und das Büro der Volkshochschule in der Heydeckstraße ihre Türen. Die ersten Jahre nach dem Krieg hielten zahlreiche Turbulenzen für die Volkshochschulen in der 1949 gegründeten DDR bereit, die bis in die 1970-er Jahre hinein reichten. Dann etablierte sich ein Volkshochschulprogramm, das Ideen der Gründer und neue Aufgaben ebenso enthielt wie Maßgaben der politischen Doktrin der DDR. Und dennoch finden sich auch in dieser Zeit inhaltliche Konstanten, die bis heute 100 Jahre Volkshochschulgeschichte ausmachen. Anhand von Originaldokumenten, Zeitungsartikeln, Bildern und Geschichten folgt das Erzählcafé mit der Programmbereichsleiterin der VHS, Heike Heinrich, den Zeitläufen von der Wiederbegründung der Magdeburger Volkshochschule ab 1945 bis zur Konstituierung in den 1970er Jahren als Abendoberschule.

Kurs beendet Erzählcafé Altstadt: Das Jahr 1969 in der Altstadt (E64000A)

Do. 26.09.2019 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Nadja Gröschner

Termin noch bestätigen

Der Gebäudekomplex Breiter Weg 203 bis 206 stellt seit nunmehr 120 Jahren einen markanten Punkt von Magdeburgs einstiger Prachstraße dar. An diesem Nachmittag beschäftigt sich Siegfrid K. Lorenz mit den unterschiedlichen Nutzungen dieses Gebäudes von der Reichspost bis zum Justizzentrum im Laufe der Magdeburger Geschichte.

Anmeldung möglich Erzählcafé Altstadt: Spaziergang im Rothehornpark (E64000C)

Do. 28.11.2019 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Regina Krenzke

Während des Spazierganges im Rotehornpark wird u. a. davon berichtet, wer den Park gestaltete und wer finanzielle Mittel zur Verfügung stellte, aus welchem Anlass Stadthalle, Aussichtsturm und Pferdetor errichtet wurden,was es mit Salzquelle, Fort XII und Hubbrücke auf sich.
Da neben geschichtsträchtigen und naturkundlichen Faktoren sagenhafte Begebenheiten kundgetan werden, wird auf ungewohnte Weise Einblick in Magdeburgs Parkanlage gewährt.

Kurs beendet Magdeburg erleben in Architekturepochen und Baustilen (E64010)

Do. 12.09.2019 (18:00 - 19:30 Uhr) - Sa. 26.10.2019
Dozentin: Anke Klapperstück

Wir laden Sie zu einem Streifzug durch 1000 Jahre Architekturgeschichte mit den beiden Stadtführerinnen Anke Klapperstück und Marianne Kirchner ein. In fünf Vorträgen und zwei thematischen Führungen erläutern sie Baustile und Merkmale einzelner Architekturepochen und illustrieren diese mit vielen Beispielen aus dem Magdeburger Stadtgebiet.
Die Vortragsreihe kann komplett gebucht werden oder zum Entgelt von 6,00 Euro pro Veranstaltung.

Die Romanik als erster europäischer Baustil
Das Magdeburger Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen ist der Mittelpunkt der Straße der Romanik und Zeugnis des Reichtums an romainscher Architektur in unserem Bundesland. Der Vortrag zeigt, welche Schätze der romanischen Architektur wir in unserer Umgebung finden. Das romanische Formenrepertoire, wie Tonnengewölbe und Rundbogenfries, wird mit Fotos illustriert.
Donnerstag, 12.09. , Referentin: Anke Klapperstück


Architektur und Kunst von Renaissance und Barock
Finden sich im Magdeburger Stadtbild noch Renaissancebauten? Der Breite Weg soll einst eine der schönsten Barockstraßen Deutschlands gewesen sein. Was kennzeichnet barocke Häuser, gibt es noch weitere neben den bekannten am Breiten Weg Nr. 178 und 179? Was hat Barock mit Reformation zu tun?
Der Vortrag möchte Ihnen einen Einblick in Renaissance und Barock geben und zeigen, welche Spuren in Magdeburg sichtbar sind.
Donnerstag, 19.09., Referentin: Anke Klapperstück

Architekturführung: Romanik - Barock - Renaissance
Ein Rundgang zwischen Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen und Dom mit Domplatz zeigt Ihnen, wie 1000 Jahre Architekturgeschichte auf engstem Raum steinerne Zeugnisse hinterlassen hat. Erleben Sie mit der Stadtführerin Anke Klapperstück vor Ort die in den Vorträgen vorgestellten Baustile und entdecken Sie deren Formensprache.
Samstag, 21.09., 14.00 Uhr, Treffpunkt: Eingang Kloster Unser Lieben Frauen

Architektur und Zeitgeist der Gotik
Der mehr als 800jährige Dom St. Mauritius und Katharina zu Magdeburg, das Wahrzeichen der Stadt, gilt als der erste gotische Dom auf deutschem Boden. Im Übergang von der Romanik zur Gotik errichtet, repräsentiert er ein Zeitalter, das von durchgreifenden Veränderungen in vielen Lebensbereichen geprägt war und auch zu neuen Stilmerkmalen in der Architektur führte.
Der Vortrag setzt sich sowohl mit dem Zeitgeist der Gotik, als auch mit Stilelementen und Formensprache dieser Epoche auseinander.
Donnerstag, 26.09. Referentin: Marianne Kirchner

Die Stilepoche des Klassizismus
Mit der Formensprache der griechischen und römischen Antike löst der Klassizismus den üppig-opulenten Baustil des Barock ab. Beispiele dafür finden sich auch im Magdeburger Stadtbild.
Der Vortrag setzt sich mit den Merkmalen des Klassizismus auseinander und erläutert dessen Formensprache anhand verschiedener Bauwerke.
Donnerstag, 17.10., Referentin: Marianne Kirchner

Vom Historismus bis zur Gründerzeit
Mit dem Aufbruch der Festung Magdeburg entstanden ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts viele Gebäude im Stil des Historismus. Im Übergang zum 20. Jahrhundert strebte man zunehmend nach einem eigenen Ausdruck - der Jugendstil als Wegbereiter der Moderne entwickelte sich. Neue industrielle Arbeitsstrukturen und der Einsatz neuer Werkstoffe läuteten die Epoche des Neuen Bauens ein.
Der Vortrag erläutert an Hand von Beispielen die Entwicklung, den Anspruch und die Formensprache dieser Architekturepochen.
Donnerstag, 24.10., Referentin: Marianne Kirchner

Architekturführung: Gotik - Klassizismus - Gründerzeit
Von der Theorie zur Praxis - nach den Vorträgen lernen Sie bei einem Rundgang mit der Stadtführerin Marianne Kirchner Zeugnisse dieser verschiedenen Architekturepochen kennen und entdecken deren Formensprache vor Ort.
Samstag, 26.10., 10.00 Uhr, Treffpunkt: Hauptportal des Doms

Kurs beendet Magdeburg - Metropole des Neuen Bauens Vortrag mit Führung (E64012)

Mi. 13.11.2019 16:00 - 17:30 Uhr
Dozentin: Marianne Kirchner

In den frühen 1920-iger Jahren formierte sich in Deutschland die "Architektur des Neuen Bauens" als neue Architekturbewegung.
Unter dem Aspekt von Zweckmäßigkeit, Einsatz neuer Materialien und Gestaltungskriterien, sowie zunehmender Sozialverantwortung entstanden damals in Magdeburg neben einer Vielzahl städtischer Funktions- und Kleinbauten auch viele Wohnquartiere, die ein gesundes Wohnen mit Licht, Natur und Sonne ermöglichten und damit eine Alternative zu Mietskasernen mit engen Hinterhöfen boten.
Magdeburg wurde zur Metropole der Moderne, die sich neben Städten wie Dessau, Berlin und Hamburg gut behaupten konnte.
Der Vortrag der Stadtführerin Marianne Kirchner setzt sich mit den Kriterien dieser Architekturepoche auseinander und findet in der historischen Musterwohnung der WOBAU in der Beims-Siedlung statt. Im Anschluss erleben Sie die Architektur des Neuen Bauens bei einem Rundgang durch die Beimssiedlung.
Bitte melden Sie sich rechtzeitig an, da die Platzkapazität auf 15 Personen begrenzt ist.

Anmeldung möglich Erzählcafé Altstadt: Sagenhafte Begebenheiten zu Magdeburgs Erzbischöfen (F64000)

Do. 23.01.2020 15:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Regina Krenzke

Als Erzbischof Sigismund den Bruch mit der katholischen Kirche vollzieht, neigt sich die Zeit dem Ende entgegen, da die Elbestadt im Zeichen von Mitra, Hirtenstab und Ring regiert wurde.
Während der Lesung wird Regina Krenzke auf nahezu 600 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken und von den Erzbischöfen Adalbert, Tagino, Walthard, Gero, Engelhard, Hartwig, Norbert, Wichmann von Seeburg, Otto von Hessen, Hans von Brünn und Ernst von Sachsen berichten.
Da neben geschichtlichen Ereignissen auch sagenhafte Begebenheiten erzählt werden, gewährt die Lesung ungewohnte Einblicke in das Schicksal der Stadt Magdeburg.