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Programm / Demnächst / N?ƒ¤chster Monat
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Anmeldung möglich Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste – Entwicklungen, Aufgaben, Ziele (D1005)

Mo. 11.03.2019 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Michael Franz

Als eine Konsequenz aus dem sogenannten „Kunstfund Gurlitt“ wurde im Januar 2015 in Magdeburg das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste gegründet. Der Schwerpunkt der bundesfinanzierten Stiftung liegt im Themenfeld von NS-Raubgut, ihre Expertise gründet u. a. auf den Erfahrungen von zwei Vorläufer-Institutionen. Seit der Gründung des Zentrums vor drei Jahren hat sich das Themenspektrum sukzessive erweitert. Über ihren aktuellen Entwicklungsstand, ihre weiteren Ziele, vielfältigen Aufgaben sowie ihre zahlreichen Kontakte in andere Länder berichten an diesem Abend: Dr. Michael Franz, Fachbereichsleiter Grundsatz und Verwaltung, und die Pressesprecherin Freya Paschen.

Anmeldung möglich Organspende - Wie sicher ist die Hirntoddiagnose? (D1006)

Mo. 04.03.2019 19:00 - 20:30 Uhr
Dozent: Prof. Dr. Raimund Firsching

In Deutschland benötigen jährlich etwa 10.000 Menschen ein Spenderorgan. In den letzten Jahren hat sich jedoch die Anzahl der durchgeführten Transplantationen kontinuierlich verringert. Voraussetzung für eine Organentnahme ist neben der Einwilligung des Spenders oder seiner Angehörigen der Hirntod, also der vollständige und unumkehrbare Ausfall aller Hirnfunktionen. Im Zuge der Diskussion um die Widerspruchslösung werden von Kritikern auch immer wieder Zweifel an der Sicherheit der Hirntoddiagnose geäußert. In diesem Vortrag wird der Neurochirung Prof. Dr. Raimund Firsching die Vorgehensweisen und Anforderungen an eine Hirntoddiagnose erläutern und Wege zur Erhöhung der Spendenbereitschaft aufzeigen.

Im "Darknet" verorten die einen die Freiheit und die Utopien, die das Internet einst versprach. Andere sehen dort alles Schlechte im Menschen verwirklicht. Und tatsächlich gibt es beide Seiten der digitalen Unterwelt. Verschiedene Medien wie die Washington Post, der Guardian oder die taz haben im Darknet abhörsichere Postfächer für Whistleblower installiert. Auch linke IT-Kollektive und Menschenrechtsgruppen haben das Darknet für sich entdeckt. Es werden aber auch digitale sowie realweltliche Waffen verkauft und in versteckten Darknet-Foren kursiert Kinderpornografie.
Zurzeit ist das Darknet vor allem eine große Einkaufsmeile für illegale Party-, Entspannungs- und Aufputschdrogen. Sie werden auf hoch professionellen Marktplätzen gehandelt, die die E-Commerce-Mechanismen von Amazon, Otto.de oder Zalando imitieren.
Wir schauen uns die unterschiedlichen Gesichter des Darknets an. Auf einer Reise ins Ungewisse erfahren Sie, wie das zurzeit bekannteste Darknet funktioniert, wer die dahinter stehende Anonymisierungstechnologie Tor finanziert und was die Wissenschaft über die digitale Unterwelt weiß. Sie werden erfahren, was sich dort an spannenden und an problematischen Inhalten abspielt.
Am Ende werden wir diskutieren, inwiefern die digitale Unterwelt als Gegenmodell zum heutigen Internet mit seiner umfassenden Überwachbarkeit taugt und ob sich dort nicht eines Tages vielleicht sogar ein besseres und freieres Internet der Zukunft entwickeln könnte. Denn, so lautet die These des Referenten: das Internet in seinem heutigen Zustand ist mindestens so besorgniserregend wie das Darknet.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt statt.

Immer mehr ältere Menschen leben heute allein und sind auf sich gestellt. Sie haben keine Angehörigen mehr, können die Wohnung oder das Haus nicht mehr verlassen, weil sie krank oder nicht mehr mobil sind. Die Bewältigung des Alltags kostet sie viel Kraft und Begegnungen und Gespräche mit Mitmenschen werden immer weniger. In dieser Situation freuen sich viele ältere Menschen über Besuch – über jemanden, der sich ihnen zuwendet und gemeinsame Zeit verbringt. Hier können ehrenamtliche Besuchsdienste wichtige Unterstützung leisten. Freiwillige, die einen Besuchsdienst übernehmen, besuchen ältere Menschen zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen. Sie nehmen sich Zeit für Gespräche, sie hören zu, lesen vor oder gehen mit den Besuchten spazieren. Die so gemeinsam verbrachte Zeit bringt Freude und Abwechslung in den Alltag der älteren Menschen und steigert ihr Wohlbefinden. Der Grundkurs „Fit für den Besuchsdienst“ bereitet Interessierte auf ein freiwilliges Engagement im Besuchsdienst vor. Im Kurs werden grundlegende Kenntnisse und praktische Tipps zum Umgang mit älteren Menschen vermittelt. Dabei werden Möglichkeiten und Grenzen des Engagements aufgezeigt, Informationen zu möglichen Unterstützungsangeboten für Ältere in der Stadt Magdeburg gegeben sowie Organisationen, die Besuchsdienste an ältere Menschen vermitteln, vorgestellt. Der Grundkurs findet in acht aufeinanderfolgenden Modulen mit jeweils 3 Zeitstunden statt und schließt mit einem Zertifikat ab. Ein neuntes Modul nach vier Monaten nach Abschluss des Kurses bietet die Möglichkeit zur Reflexion und zum Erfahrungsaustausch. Ergänzend dazu werden Vertiefungskurse mit verschiedenen Schwerpunktthemen angeboten. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf max. 20 begrenzt.

Inhalte des Kurses:
Modul 1: Freiwilliges Engagement in Besuchs- und Begleitdiensten
Donnerstag, 14.03.2019, 15.00 – 18.00 Uhr
Modul 2: Erkrankungen und Einschränkungen im Alter
Donnerstag, 21.03.2019, 14.30 - 17.00 Uhr
Modul 3: Grundlagen der Kommunikation
Donnerstag, 28.03.2019, 15.00 – 18.00 Uhr
Modul 4: Demenzerkrankungen und Umgang mit Betroffenen
Donnerstag, 04.04.2019, 15.00 – 18.00 Uhr
Modul 5: Beschäftigungsmöglichkeiten und Erinnerungsarbeit
Donnerstag, 11.04.2019, 15.00 – 18.00 Uhr
Modul 6: Beratungs- und Hilfsangebote für ältere Menschen in Magdeburg
Donnerstag, 25.04.2019, 15.00 – 18.00 Uhr
Modul 7: Einsatzfelder – Der Besuch zu Hause
Donnerstag, 02.05.2019, 15.00 – 18.00 Uhr
Modul 8: Einsatzfelder – Der Besuch im Altenpflegeheim
Donnerstag, 03.05.2018, 15.00 – 17.30 Uhr

Anmeldung möglich Austauschforum für Engagierte in der Lese- und Lernförderung (D1152)

Di. 12.03.2019 14:00 - 17:00 Uhr
Dozentin: Dozententeam

Viele Ehrenamtliche engagieren sich in der Lese- und Lernförderung - in der Schule, im Hort oder auch in der Nachbarschaft. Sie helfen beim Lesenlernen, unterstützen Kinder bei der Erledigung der Hausaufgaben oder sorgen mit Lern- und Sprachspielen für kreative Abwechslung. Damit das Engagement der Freiwilligen tatsächlich Früchte tragen kann, sind grundlegende Kenntnisse über Lerntechniken und hilfreiche Materialien notwendig. Auch ein praxisnaher Austausch mit anderen Engagierten über notwendige Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Erfahrungennhelfen, Die Lese- und Lernförderung für alle Beteiligten erfolgreich zu gestalten.
Das Austauschforum bietet dafür den passenden Rahmen und ist gleichtzeitig der Start für weitere Fortbildungsangebote in diesem Themenfeld. In zwei kurzen Vorträgen wird den Teilnehmenden zunächst Überblickswissen zu den Themen Lese- und Rechtschreibschwäche sowie Rechenschwäche vermittelt. Im Anschluss möchten wir mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen, wie ein regelmäßiger Austausch organisiert werden kann und wie wir Sie mit thematischen Veranstaltungen bei Ihrem Engagement unterstützen können.
Die Veranstaltung wird in Kooperation zwischen VHS, Freiwilligenagentur und Stadtbibliothek Magdeburg durchgeführt.

Prof. Dr. Jörg Bock
AG „Epigenetik und Strukturelle Plastizität“
Institut für Biologie, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Die Entwicklung funktioneller neuronaler Netzwerke beruht auf einem komplexen Zusammenwirken von genetischen Vorprogrammierungen und Umwelteinflüssen. Neuere Studien zeigen, dass Stresserfahrungen vor und während der Geburt diese Entwicklungsprozesse negativ beeinflussen können und daher ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung psychischer Störungen wie Depression, Angsterkrankungen oder ADHS darstellen. Andererseits kann die erfolgreiche Bewältigung früher Negativerfahrungen aber auch zu angepassten Veränderungen der neuronalen Strukturen führen, die sich in späteren Lebensphasen durch verbesserte Stressbewältigungsoptionen (Resilienz) zeigen. Die angesprochene Interaktion zwischen Umweltfaktoren und genetischer Vorprogrammierung wird von sogenannten epigenetischen Prozessen moduliert, einer übergeordneten Ebene der genetischen Regulation. Neuere Befunde weisen daraufhin, dass umweltinduzierte epigenetische Veränderungen auf Nachfolgegenerationen übertragen werden können. Sie werden daher als einer der Hauptmechanismen der transgenerationalen Übertragung traumatischer Erfahrungen diskutiert.

Anmeldung möglich Kohleausstieg statt Klimakrise: Es schlägt 1,5 vor 12! (D1260)

Do. 14.03.2019 19:00 - 21:15 Uhr
Dozentin: Dozententeam

Ende 2015 hat sich in Paris die Weltgemeinschaft geeinigt, die globale Temperaturerhöhung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen. Dazu müssen alle Länder ambitionierte nationale Schritte unternehmen. Deutschland ist diesem Ziel bereits seit langer Zeit verpflichtet, die nationale Umsetzung muss dennoch deutlich ambitionierter werden, um die Klimaziele zu erreichen. Wie ist die derzeitige Klimaentwicklung zu bewerten? Welche Schritte sind zwingend notwendig?

Referenten:
Michael Schäfer, Leitung des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland
Dr. Klaus Grosfeld, Geschäftsführer des REKLIM (Helmholtz-Verbund regionale Klimaänderungen)
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem WWF.

Live-Stream aus der VHS Berlin-Neukölln

Anmeldung möglich Plastik im Meer - Wie stoppen wir die Plastikflut? (D1261)

Mi. 27.03.2019 19:00 - 21:15 Uhr
Dozentin: Dozententeam

Plastikmüll bedroht die Umwelt, die Meere und nicht zuletzt uns Menschen. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere hunderttausende Teile Plastikmüll. Seevögel verenden qualvoll an Handyteilen in ihrem Magen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton. Strände unbewohnter Inseln versinken geradezu im Müll. Und auch direkt vor unserer Haustür, beispielsweise in der Nordsee, sind Plastikabfälle eine allgegenwärtige Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger. Nicht zuletzt können kleine Plastikpartikel, sogenanntes Mikroplastik und umweltschädliche Stoffe, die im Plastik enthalten sind oder daran angereichert werde, über die Fische auch in die menschliche Nahrungskette gelangen.
Doch wie kommt der ganze Müll ins Meer und welche Lösungen dagegen gibt es?

Referenten:
Der Biologe Dr. Bernhard Bauske betreut für den WWF Deutschland das Thema Plastikmüll in den Ozeanen
Prof. Christian Laforsch hält einen Lehrstuhl in Tierökologie an der Fakultät für Biologie, Chemie und Geowissenschaften der Universität Bayreuth.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem WWF.

Live-Stream aus der VHS Bayreuth

Kinder erlernen das Lesen und Schreiben in der Grundschule. In den weiterführenden Klassen wird der sichere Umgang mit der Schrift weitgehend erwartet. Einige Kinder können aber die neuen Lerngegenstände nicht ausreichend erfassen, da sie die wichtigsten Voraussetzungen, das Lesen und das Schreiben, nicht oder nur mangelhaft beherrschen. Diese Kinder leiden oftmals erheblich unter dem Leistungsdruck in der Schule, aber auch durch den Vergleich mit den Mitschülern. Eltern und Lehrer suchen nach Ursachen und eigenen Unterstützungsmöglichkeiten, müssen die Kinder aber auch auf bessere Noten und einen guten Schulabschluss hinweisen.
Die Lerntherapeuten des Lese- und Rechtschreibschwäche- Instituts möchten innerhalb der Bildungsveranstaltung auf die Ursachen einer (spät auftretenden) LRS eingehen, die Probleme der betroffenen Kinder in den einzelnen Fächern und im sozialen Umfeld vorstellen und erläutern sowie Eltern und Lehrer im Umgang mit den Schwierigkeiten der Kinder beraten. Die Veranstaltung ist als Weiterbildung freier Träger anerkannt (WT- Nr. beantragt).

Anmeldung möglich Psychose-Seminar:Trialogischer Erfahrungsaustausch (D1350)

Mo. 11.03.2019 (17:00 - 18:30 Uhr) - Mo. 25.03.2019
Dozentin: Dozententeam

Die Seminare haben keinen therapeutischen, sondern einen informativen Charakter. Die Teilnahme ist unentgeltlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
25.03.2019 Vortrag "Psychoedukation bei Psychosen"

So unterschiedlich Menschen sind, so unterschiedlich sind die Erscheinungsbilder und somit auch die Frühwarnzeichen von Psychosen. Was genau ist eigentlich eine Psychose und was hat Psychoedukation damit zu tun? Was kann ein Psychoseerfahrener oder Angehöriger tun, damit der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden kann? Zu diesen Fragen referiert Frau Claudia Rehe, Dipl. Psychologin am Universitätsklinikum Magdeburg, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum Fragen und Diskutieren. Der Vortrag mit anschließender Diskussion richtet sich alle Interessierten.



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